Reges Treiben in dunklen Straßen  

Einmal im Jahr sind bei Anbruch der Dunkelheit viel mehr kleine und große Friedewälder auf den Straßen unterwegs, als üblich. Sie eilen in verschiedene Richtungen. Am Dorfplatz und an der Kindertagesstätte versammeln sie sich. Die Feuerwehr kommt dazu. Die evangelische Kirche ist bereits beleuchtet. Auch in Göbels Festscheune werden besondere Vorbereitungen getroffen. Hier sorgt der Kindergarten- und Schulförderungsverein dafür, dass der Duft von Punsch und Grillwürstchen durch den Park weht. Dann plötzlich erhellen viele bunte Laternen die dunklen Straßen von Friedewald. Es ist Laternenfest. Die Kinder haben sich mit ihren Erzieherinnen seit Wochen auf dieses Fest vorbereitet. Sie haben Laternen gebastelt, Lieder gelernt und die „Schlauen Füchse“ haben ein St. Martins – Gedicht einstudiert. Der Umzug, sicher geleitet, erreicht sein erstes Ziel: die Kirche. Dort begrüßt Silke Hüchel-Steinbach im Namen des Kitateam alle Festbesucher. Zum ersten Mal mit dabei ist Julia Niedling, die neue Pfarrerin. Sie  erzählt von St. Martin. Dann holt sie einige Kinder zu sich, deren Laternen für einen kurzen und besonderen Moment die dunkelgewordenen Kirche erleuchten. Die Schlauen Füchse tragen ein mehrstrophiges Gedicht vor, das sie mit ihren Erzieherinnen Sabine Lass und Kerry Samrowski eingeübt haben. Der Kindergartenchor, der von Silke Baade und Margit Wiemers geleitet wird, singt Lieder. Erich Hübener begleitet mit der Gitarre den Auftritt. Nach dem Segen ziehen alle weiter in die Festscheune und lassen dort den Abend ausklingen.
Herzlichen Dank an alle, die dieses Fest wieder zu einem schönen Fest werden ließen.

Text: S.Hüchel, Fotos: N. Kaiser, S. Lass

 

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