3. Sitzung Arbeitskreis Dorfentwicklung - Festhalle soll saniert werden

 

Nur rund 20 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zur 3. Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung in die Festhalle nach Friedewald. Dabei war die Tagesordnung gespickt mit zahlreichen interessanten und zukunftsträchtigen Punkten für den Ortsteil Friedewald.

So stellte Frau Dipl.-Ing. Stephana Klimpt den Anwesenden die ersten Details des Konzeptes zur innerörtlichen Siedlungsentwicklung vor. Anhand von übersichtlichen Lageplänen erfuhren die Teilnehmer, dass in Friedewald derzeit rd. 40 innerörtliche Bauplätze zur Verfügung stehen. Davon jedoch aufgrund der Eigentumsverhältnisse nur ein kleiner Teil zum freien Verkauf. Aus diesem Grunde beabsichtigt die Verwaltung, die Eigentümer in den nächsten Tagen anzuschreiben und die Verfügbarkeit der Plätze abzufragen. Bei Interesse soll dann sogar ein zentrales Angebot über die Homepage der Gemeinde Friedewald kostenfrei möglich sein.

Parallel zu diesem Angebot wurde die Verwaltung vom Arbeitskreis einstimmig aufgefordert, die Ausweisung eines Neubaugebietes im Bereich zwischen „Sonnenweg“ und „Losenholz“ in Abstimmung mit der Dorferneuerungsbehörde weiter voranzutreiben. Durch diese Ausweisung werden nicht nur neue Bauplätze in hervorragender Lage zur Verfügung gestellt, sondern auch der lange gewünschte Lückenschluss zwischen der westlichen Ortslage und den Infrastruktureinrichtungen wie Kindertagesstätte, Grundschule, Sportanlagen sowie Festhalle vollzogen.

Im Anschluss daran rief Arbeitskreisvorsitzender Oliver Oehling zur Diskussion über die Zukunft der Festhalle in Friedewald auf. In einer regen Aussprache wurden mögliche Nutzungsvarianten und Belegungsmodelle erörtert. Trotz eines Investitionsrahmens, der im siebenstelligen Bereich liegen dürfte, sprachen sich die Teilnehmer einstimmig für eine Grundsanierung der Halle aus. Dabei war man sich jedoch auch einig, dass das Ziel der Sanierung eine zukünftig zweckmäßigere und vor allem variablere Nutzung der Einrichtung sein muss.

Auch der alte Kindergarten sowie die Rote Schule standen im Mittelpunkt der Diskussionen über die zukünftige Nutzung öffentlicher Gebäude. Auch hier herrschte Einigkeit darüber, die Liegenschaften durch Verkauf ggf. einer privaten Nutzung zuzuführen. Für den Fall, dass dies nicht realisierbar ist, sollte ggf. auch ein kompletter Rückbau und eine Veräußerung der dann entstehenden Freiflächen als Bauplätze in Erwägung gezogen werden.

Schlussendlich wurde auch die Zukunft der Gemeindeverwaltung im derzeitigen Gebäude erörtert. Aufgrund mangelnden Brandschutzes, einer fehlenden Barrierefreiheit sowie unzureichender sanitärer Anlagen sollte auch hier mittelfristig eine Alternativlösung angestrebt werden.

Abschließend folgte man einstimmig dem Vorschlag von Bürgermeister Dirk Noll, die Überlegungen für den Mehrgenerationenplatz im Bereich des Jugendraumes und des Feuerwehrgerätehauses vorerst zurückzustellen und nochmals eingehend zu prüfen. Stattdessen sollen die in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel für die Umgestaltung des August-Spieß-Platzes in der Ortsmitte genutzt werden.

 

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