
21.09.2026
Friedewald. Die Gemeinde Friedewald will ihre Verwaltung weiter digitalisieren. Dafür hat die Gemeinde einen Förderantrag im Rahmen des Programms „Starke Heimat Hessen“ im Bereich „Basistechnologien zur Verwaltungsdigitalisierung“ gestellt.
Mit der beantragten Förderung sollen mehrere Arbeitsabläufe innerhalb der Verwaltung modernisiert und digital unterstützt werden. Dazu gehört die Vereinheitlichung und Digitalisierung der Bescheiderstellung. Verwaltungsbescheide sollen künftig möglichst einheitlich erstellt und digital bearbeitet werden.
Auch die Bearbeitung von Ausgangsrechnungen soll vereinfacht werden. Durch digitale Prozesse soll die Verbuchung künftig weitgehend automatisiert erfolgen können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Digitalisierung des Posteingangs. Eingehende Schreiben sollen digital erfasst und innerhalb der Verwaltung den zuständigen Stellen zugeordnet und weiterbearbeitet werden. Dadurch sollen Abläufe übersichtlicher und Bearbeitungsschritte besser nachvollziehbar werden.
Darüber hinaus soll die Zeiterfassung modernisiert werden. Geplant ist eine direkte Schnittstelle zum Abrechnungssystem, um Arbeitsschritte zu vereinfachen und die Datenübertragung zu verbessern.
„Mit den geplanten Maßnahmen wollen wir die Abläufe innerhalb der Verwaltung weiter vereinfachen und sinnvoll digitalisieren. Dabei geht es nicht um Digitalisierung um ihrer selbst willen, sondern um Lösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern und letztlich auch den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen“, sagt Bürgermeister Julian Kempka.
Für das Vorhaben hat die Gemeinde eine Förderung von 70 Prozent der förderfähigen Kosten beantragt. Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung durch die zuständige Förderstelle und der Bereitstellung der Mittel durch die gemeindlichen Gremien.