
22.06.2026
Die Gemeinde Friedewald weist alle Bürgerinnen und Bürger auf das derzeit verstärkte Auftreten des Eichenprozessionsspinners hin. Aufgrund der aktuell hohen Befallszahlen im gesamten Landkreis sind zahlreiche Eichen betroffen. Trotz regelmäßiger Kontrollen und eingeleiteter Maßnahmen ist es nicht möglich, jeden befallenen Baum im Gemeindegebiet einzeln zu kennzeichnen oder abzusperren. Die gemeindlichen Spielplätze werden regelmäßig kontrolliert. Sollten dort Befallsstellen festgestellt werden, werden die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Besucherinnen und Besucher unverzüglich veranlasst. Wir bitten dennoch alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie Besucherinnen und Besucher, insbesondere in Waldgebieten, an Waldrändern, entlang von Wegen sowie in Grün- und Erholungsanlagen, besonders aufmerksam zu sein und einen ausreichenden Abstand zu verdächtigen Nestern und Raupenansammlungen einzuhalten. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen feine Brennhaare, die bei Kontakt gesundheitliche Beschwerden verursachen können. Mögliche Folgen sind Hautreizungen, starker Juckreiz, Hautausschläge, Augenreizungen sowie Atemwegsbeschwerden. Die Brennhaare können zudem über die Luft verbreitet werden und auch noch längere Zeit nach dem Verlassen der Raupen wirksam bleiben. Besondere Vorsicht ist bei Haustieren geboten. Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können für Hunde erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Das enthaltene Nesselgift kann schwere Entzündungen, Schwellungen und Gewebeschäden im Bereich von Maul, Zunge und Atemwegen verursachen. In schweren Fällen besteht Lebensgefahr, insbesondere wenn die Atemwege betroffen sind. Hunde sollten daher insbesondere in Bereichen mit Eichen an der Leine geführt werden und keinen Kontakt zu Raupen, Nestern oder befallenen Bereichen haben. Sollte ein Hund mit den Raupen oder deren Brennhaaren in Berührung kommen oder entsprechende Symptome zeigen, ist umgehend eine Tierärztin oder ein Tierarzt aufzusuchen. Die Gemeinde Friedewald bittet darum: • Raupen, Gespinste und Nester keinesfalls zu berühren, • betroffene Bereiche möglichst zu meiden, • Kinder auf die Gefahren hinzuweisen, • Hunde an der Leine zu führen und von verdächtigen Bereichen fernzuhalten, • größere Befallsstellen der Gemeindeverwaltung zu melden. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere beim Aufenthalt in Wald- und Grünflächen, um erhöhte Wachsamkeit. Gemeinde Friedewald Der Gemeindevorstand