
06.08.2025
Die EAM Netz GmbH hat eine Zusammenstellung der Folgeeinspeise- und Absatzstatistik der leitungsgebundenen Energieträger für das Jahr 2024 vorgelegt.
Demnach wurde in der Gemeinde Friedewald insgesamt 47.263.469 kWh regionaler Strom erzeugt; der Ansatz fällt gegenüber dem Vorjahr um 13.265.692 kWh geringer aus, was sich auf die geringere Energiegewinnung durch Windkrafträder zurückzuführen lässt. Die Stromerzeugung durch Photovoltaik Anlagen ist um 58.951 kWh gestiegen.
Die Absatzmenge betrug 10.862.942 kWh und lag damit nur knapp unter dem Vorjahresniveau (11.384.574 kWh). Dies ergibt einen Anteil der regionalen Stromerzeugung am Gesamtverbrauch von 435,1%. Damit überschreitet Friedewald die Ausbauziele der Bundesregierung, die im Jahre 2050 bei 80% liegen sollen, bei Weitem.
Der Großteil der regionalen Stromerzeugung stammt mit 39.566.942 kWh aus Windenergie, gefolgt von Biomasse (5.558.086 kWh) und Photovoltaik (2.138.442 kWh). Beim Absatz führt der industrielle Bereich mit 5.875.922 kWh; die privaten Haushalte nahmen 2.738.338 kWh ab.
Die CO2- Minderung durch EEG-Anlagen in Friedewald betrug somit im Jahre 2024 15.313 Tonnen.
„Wir freuen uns, einen solch wichtigen Beitrag zu der unumgänglichen Energiewende leisten zu können. Insbesondere die CO2-Minderung um ca. 15.000t ist ein beachtlicher Wert. Beim Anteil der regionalen Stromerzeugung gehören wir damit zu den führenden Gemeinden in der Region“, so Bürgermeister Julian Kempka.