Chlorung des Trinkwassers in Friedewald

26.11.2021

Chlorung des Trinkwassers in Friedewald

 Wiederholt wurde die Verwaltung in den vergangenen Tagen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern Friedewalds bezüglich eines Chlorgeruchs im Trinkwasser kontaktiert.

 Diesbezüglich möchten wir Sie darüber informieren, dass im Rahmen von Rohwasseruntersuchungen in den Gewinnungsanlagen des Wasserbeschaffungsverbandes „Ostteil, Kreis Hersfeld-Rotenburg“ (WBV) im Kothebachtal und bei der Gießlingskirche mikrobiologische Belastungen festgestellt wurden. Eine hundertprozentige Entkeimung kann derzeit leider nicht gewährleistet werden, so dass das Trinkwasser für den Bereich der sogenannten „Hochzone“ im Kernort bis auf Weiteres gechlort werden muss.

 Die Chlorung erfolgt bei der Einspeisung ins Netz sehr restriktiv und liegt erheblich unterhalb des geltenden Grenzwertes der Trinkwasserverordnung von 0,3 mg/l freiem Chlor. Diese Werte werden regelmäßig vom WBV kontrolliert und dokumentiert. Gechlortes Trinkwasser ist in keiner Weise gesundheitsschädlich und muss auch nicht abgekocht werden. Allerdings kann das Wasser in ganz bestimmten Fällen einen eigenen Geruch aufweisen. Für Aquarien ist gechlortes Trinkwasser allerdings ungeeignet.

 In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das Trinkwasser aus den Oberflächenquellen des Dreienbergs für die Ortsteile Hillartshausen, Lautenhausen und Motzfeld, sowie für die sogenannte „Tiefzone“ von Friedewald, bereits seit vielen Jahren gechlort wird.

 Aktuell plant der WBV die Installation einer Filtrationsanlage in den beschriebenen Gewinnungsanlagen, um die anfallenden Wässer zukünftig entkeimen zu können. Eine Chlorung ist dann nicht mehr erforderlich.

Über die weitere Entwicklung halten wir Sie auf dem Laufenden. Sollten Rückfragen sein, steht Bürgermeister Dirk Noll (Tel. 06674/9210-61 bzw. buergermeister@friedewald-hessen.de) sowie Bauamtsleiter Rainer Holzhauer (Tel. 06674/9210-30 bzw. rainer.holzhauer@friedewald-hessen.de) gerne zur Verfügung.