WBV investiert in Friedewald

16.01.2018

Rd. 286.000 Euro investiert der Wasserbeschaffungsverband, Ostteil Kreis Hersfeld-Rotenburg (WBV), aktuell in den Neubau eines Druckunterbrecherschachtes im Bereich der Sängerhütte in Friedewald.

Insgesamt verfügt der WBV über drei solcher Anlagen. In das Bauwerk an der Alten Hersfelder Straße in Friedewald wird das Trinkwasser aus dem verbandseigenen Wasserwerk an der Gießlingskirche gepumpt. Von dort erfolgt im freien Gefälle über den verbandseigenen Hochbehälter Dreienberg die Versorgung von weiten Teilen der Gemeinde Philippsthal und der Stadt Heringen; ein Teil des Kernortes von Friedewald wird über den Hochbehälter Goldküppel versorgt.

Um die Sicherstellung der Wasserversorgung aufrecht zu erhalten, wird erst der neue Druckunterbrecherschacht von der Baufirma Laudemann aus Sontra errichtet und angeschlossen. Danach wird die alte Anlage vom Netz genommen und das Gebäude zurückgebaut.

Über den Baufortschritt informierten sich kürzlich der Verbandsvorsteher des WBV, Bürgermeister Daniel Iliev und sein Bürgermeisterkollege Dirk Noll. „In den kommenden Jahren muss der WBV rd. 20 Millionen Euro in seine Anlagen investieren, um auch in Zukunft eine sichere Wasserversorgung vorzuhalten.“, so Verbandsvorsteher Daniel Iliev. Bürgermeister Dirk Noll lobte die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verband: „Wir schätzen die professionelle Arbeit im WBV. Die Sicherstellung der Wasserqualität und -quantität ist für uns eine der wichtigsten Aufgaben.“

Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme wird im Frühjahr 2018 gerechnet.