Neustrukturierung der Wasserversorgung nötig

20.05.2014

Mit dem Ziel, eine qualitativ und quantitativ hochwertige Wasserversorgung Friedewalds für die nächsten Jahrzehnte sicherzustellen, hat der Gemeindevorstand das Ingenieurbüro Helmut Rother aus Meißner-Abterode beauftragt.

Im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hat Herr Dipl.-Ing. Helmut Rother nun die ersten Planungsentwürfe in der Bürgerstube Friedewald präsentiert und Fragen beantwortet.

So stellt die Gemeinde Friedewald derzeit über fünf eigene Oberflächenquellen sowie zusätzlich im Verbund mit dem Wasserbeschaffungsverband (WBV), Ostteil, Kreis Hersfeld-Rotenburg, das Angebot an Trinkwasser in den vier Ortsteilen sicher. Die Verteilung selber erfolgt über vier Hochbehälter der Gemeinde sowie den Hochbehälter Goldküppel des WBV.

Herr Dipl.-Ing. Rother ging in seinem Vortrag auf die bestehenden Probleme des harten Wassers, der Gefahr von mikrobiologischen Belastungen, den verhältnismäßig hohen Wasserverlusten sowie des geringen Wasserdargebotes, insbesondere während Trockenperioden, ein.

So stellte er verschiedene kurzfristige als auch langfristige Lösungsvarianten vor, die jedoch noch erheblicher Abstimmungsarbeit bedürfen. Insbesondere sind Aspekte wie Wasserdruck und Wasserchemie besonders zu berücksichtigen. Auch muss eine Abwägung bezüglich der Wirtschaftlichkeit und der Qualität in der weiteren Prüfung erfolgen.

Der finanzielle Gesamtaufwand für die möglichen investiven Maßnahmen der nächsten Jahre wird nach überschlägigen Berechnungen mit rd. 850.000,00 Euro beziffert.

Die Präsentation des Ing.-Büros Rother zum Download (12MB).