Riesenerfolg für die Gemeinde
Hanauer Systemverkehre wechseln nach Friedewald

25.08.2008

Bild 1: Bürgermeister Martin Gröll bei der Erläuterung der Investition
Bild 2: Dipl.-Ing. Dirk Bodes, Bürgermeister Martin Gröll und Geschäftsführer Jonas Trentschka

5,5 Mio. Euro werden die Hanauer Systemverkehre im Gewerbegebiet investieren, dies gab der Geschäftsführer Jonas Trentschka am vergangenen Freitag auf einen Pressekonferenz im Göbels Schlosshotel bekannt.
Das Unternehmen hatte vor kurzen unter aktiver Vermittlung der Gemeinde ein Grundstück direkt unterhalb des Hermes-Grundstücks in der Größe von rund 45.000 Quadratmeter von einer privaten Grundstücksgesellschaft gekauft. Der dankte insbesondere der Gemeinde und Bürgermeister Martin Gröll für die Unterstützung.
„Das es dieses Grundstück geworden ist verdanken wir Ihnen“ sagte Jonas Trentschka.
Der Geschäftsführer aus Hanau bezeichnete den Umzug als logischen Schluss seines Unternehmens, da Friedewald für seine Branche einer der attraktivsten Standorte Deutschlandes sei.
Größter Kunde der Hanauer Systemverkehre, die Hermes-Logistik Gruppe, nimmt im Februar 2009 den Betrieb auf.
„Die Hanauer Systemverkehre seien ein traditionelles, zukunftsorientiertes Unternehmen. Trotz der Größenordnung sind wir ein Familienunternehmen geblieben. Der Mensch steht im Vordergrund, insbesondere das Fahrpersonal“, betonte Jonas Trentschka.
Der Neubau wird aus LKW-Abstellflächen, einer Werkstatt mit Waschanlage und einer Tankstelle, konzipiert auch für Fremdaufträge bestehen. Zusätzlich wird ein Verwaltungsgebäude mit Fahrerschlafräumen und Schulungsräumen für Aus- und Weiterbildung entstehen.
Kurzfristig werden ca. 100 gewerbliche Mitarbeiter mit Führerscheinklasse CE für 40 Tonnen Wechselbrücke gesucht. Dazu Schlosser und Werkstattpersonal. Das Unternehmen hat für seine Mitarbeitersuche engen Kontakt mit der Agentur für Arbeit und dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg aufgenommen.
Bürgermeister Martin Gröll dankte dem Unternehmen für die Investitionsentscheidung.
„Die Gemeinde Friedewald mache zurzeit nicht anders, als konsequent ihren Standortvorteil zu nutzen. Dank einer sach- und zielorientierten Kommunalpolitik sei es erneut gelungen ein Investitionen und Arbeitsplätze nach Friedewald zu holen. Besonders wichtig sei es, dass die Gemeinde weiter mit einer Stimme spreche.“ „Versuchen Sie niemals einem Unternehmer zu erklären, wie kompliziert politische Willensbildung funktioniert. Das Interesse daran sei äußerst begrenzt. Der Investor will sofort wissen, ob er bauen kann oder nicht. Langes Hickhack verscheuche Kapital“ betonte der Bürgermeister.