Feuerwehr Friedewald wird jetzt digital alarmiert  

Damit die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Friedewald auch zukünftig innerhalb der vorgegebenen Hilfsfrist eintreffen können, ist vor allem eine zuverlässige und zügige Alarmierung der Einsatzkräfte von großer Bedeutung. Bisher wurden die Funkmeldeempfänger bei einem Alarm mit analoger Technik ausgelöst. Diese Technik wird nun durch die Umstellung auf Digitalfunk abgelöst.

Nachdem die Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits seit ca. zwei Jahren den digitalen Sprechfunk nutzen, konnten während dieser Zeit Schwachstellen in der Funkversorgung behoben und somit das flächendeckende Funknetz getestet werden. In einem weiteren Schritt wurden nun die ersten sogenannten Pager für die „stille Alarmierung“ durch Bürgermeister Dirk Noll an die Führungskräfte übergeben. Die Verteilung der Alarmempfänger an die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen soll zügig erfolgen.

Bei den neuen Geräten werden statt wie bisher einer Sprachdurchsage nun die einsatzrelevanten Informationen als verschlüsselte Textnachricht auf dem Display des Pagers angezeigt. Mit der Einführung der digitalen Meldeempfänger hat die Feuerwehr nun die Möglichkeit, je nach Einsatzart eine unterschiedliche Anzahl von Einsatzkräften zu alarmieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass die neuen Geräte personalisiert und mit einer Sicherheitskarte ausgestattet sind. „Bei einem Verlust des Pagers kann dann sofort die entsprechende SIM-Karte gesperrt und so ein Missbrauch vermieden werden“ erläuterte Günter Scheer, Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Friedewald. Der Pager ist nicht nur Empfänger von Mitteilungen, der Inhaber kann gleichzeitig auch zurückmelden, ob er zum Einsatz kommen kann.

Von der Gemeinde Friedewald wurden im ersten Schritt 20 Pager beschafft. Dabei wurden rund 15.000 Euro in die „stille“ Alarmierung investiert. Günter Scheer dankte bei der Übergabe den gemeindlichen Gremien für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

 

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